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Der Forsthof
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Der Forsthof

Der denkmalgeschützte Forsthof liegt am Rand des kleinen, verschlafenen Sackgassendorfes Jamel und hat nur einen unmittelbaren Nachbarn. Das 7500 qm große Grundstück des Forsthofs ist umgeben von Wald, Feldern und Wiesenflächen. Teilweise umgibt eine Feldsteinmauer den Hof, auf dem ein nach historischem Vorbild wieder aufgebauter Brunnen Wasser liefert. Im ausgedehnten, parkartigen Garten wachsen sämtliche Arten von Beerensträuchern und Obstbäumen sowie mächtige Walnussbäume. Meterdicke Linden und Ahornbäume umsäumen den Hof und schützen ihn vor Wind und Sturm.

Der Forsthof wurde im 19. Jahrhundert als Staatsdomäne gegründet und bis 1945 als solche genutzt. Ursprünglich bestand der Hof aus dem Wohnhaus für die Försterfamilie, dem Anbau mit Wirtschaftsbereich, Leutestube und Gesindekammer, einer großen reetgedeckten Vierständerscheune mit diversen Stallungen und Vorratsfächern, einer kleineren Lagerscheune mit Kükenhaus und der Brunnenanlage. Das Hauptwohnhaus wurde ca. 1860 erbaut. Der kleinere Anbau wurde unwesentlich später errichtet.

Bis auf die ca. 1978 abgerissene kleinere Scheune (das stehen gebliebene Kükenhaus zeugt noch von ihrem ehemaligen Standort) waren bis 2015 die Grundstrukturen des Forsthofs nahezu vollständig erhalten geblieben. Auch die Unterbringung vieler Flüchtlingsfamilien nach dem zweiten Weltkrieg und Rekonstruktionsmaßnahmen in der DDR-Zeit hatten den Hof in seiner ursprünglichen Anlage nicht beeinträchtigt. Doch im August 2015 fiel die große Scheune einem feigen Brandanschlag zum Opfer und brannte bis auf die Grundmauern ab.

 

Fosthof Jamel GbR,
Birgit & Horst Lohmeyer,
Forststraße 13,
23968 Jamel,
T. 03841 644650
www.forstrock.de